Wie ich schließlich meine Menschen gefunden habe

Wo fange ich nur an zu erzählen. Alles sollte eigentlich vor vielen Jahren beginnen, wo sich ein junger Mensch in meiner neuen Familie immer einen Hund gewünscht hatte 🐕. Nun es mussten erst einige Schicksalsschläge passieren, ehe such meine neuen Mitbewohner einige waren, neben Katzen und Hühnern noch ein warmes Plätzchen am Herd zu schaffen 🙏

Ich war auch nicht die Erste meiner Art hier – zuvor war Feivil, ein Pflegehund aus der Nachbarschaft hier. Aber der hat auch leider mit den anderen Tieren lieber sofort gezofft. Und da due zu erst hier wohnten, war es den Menschen wohl viel zu stressig auf einen Jäger aufpassen zu müssen. Schade, er war wohl echt ein Lieber… ich hoffe es geht ihm gut.

Zurück in Bosnien

Hier lebte ich auf der Straße – von der Pfote im Maul und von einem Tag auf den anderen. Bis sich sich zur Abwechslung mal ein paar nette Menschen für mich interessierten.

Das hier war übrigens das erste Passbild von mir für die Vermittlung ❤️

Von da an ging es aufwärts. Ich lebte mit anderen Hunden und Katzen in einem Heim. Ja und irgendwann hat mich jemand beim spielen mit anderen Hunden und Katzen gefilmt… von da an dauerte es nicht mehr lange. Noch etwas benebelt von der SterilisationsOp und den ganzen Impfungen gings dann eine Woche in Quarantäne.

Es folgte eine lange Fahrt in einem dunklen Transporter nach Hagen, wo meine Menschen mich abholen wollten. Was war ich aufgeregt, zu fressen gabs nichts mehr, wohl weil die Fahrt sonst in einer Sauerei geendet hätte 🫣 leider war meine Box auch echt klein, man konnte sich kaum bewegen und so mancher Boxen-Genosse machte Lärm über die Fahrt, die endlich irgendwie ein Ende fand.

Meine Menschen waren angeblich auch einen Tag früher losgefahren und im B&B in Hagen abgestiegen, wie ich durch das Erzählen auf der Reise zur Küste verstehen konnte. So konnten sie morgens vor Ort sein, als der Transport mit mir ankam. Ja, ganz schön clever, aber bei drei Stunden fahrt wohl auch verständlich 👍

Das Abholen in Hagen

Wir hörten und rochen im Transporter schon, dass sich da einige Menschen eingefunden hatten, um einen Liebling abzuholen. Eine tolle Sache, so eine Rettung. Von der Straße in ein liebevolles Zuhause zu kommen ist schon toll, wenn ich so zurück denke ❤️

Jedenfalls als ich dann an der Reihe war, ein Mensch meinen pass checkte und mich nach draußen brachte, gaben meine Beine nach. Es war einfach zu viel für mich…

Ok, hier war alles egal. Ich war so froh da zu sein und einfach fix und fertig. Doch jeder hier hatte Verständnis für meine Lage 💕

Und dann waren sie da, meine Liebsten:

Heute belle ich drüber, wie schwach ich dort war. Ich konnte einfach nicht gehen und musste bis zu Auto getragen werden – andererseits war es auch ein guter Test, damit sah ich schon gleich, ob meine Menschen was taugen. Und ja, besonders der Große – der schleppte mich mit meinen 19 Kilogramm bequem bis ans Auto. Na, mit einer Pause, aber der war auch schon grau.

Tja ich war glücklich… und mega gechillt. Ich wurde umsorgt und keiner war aufgeregt, keiner bellte mehr. Ach wie schön, und nach dem wir ein paar Kilometer in Richtung der neuen Heimat gefahren waren, hörte ich den Menschen nur noch zu, wurde gestreichelt und schlief auf der Rückbank neben dem jungen Menschi schließlich ein …

Eure Luna 🐾💛

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